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Fair Finance Week 13. -17. November 2017 in Frankfurt am Main

Gutes Geld für eine gerechtere Welt – was können die Kirchen und nachhaltige Banken beitragen?
Ungleichheit ist real. Wie lässt sich die globalisierte Weltordnung gerechter gestalten? Was ist der Beitrag nachhaltiger Banken und
kirchlicher Einrichtungen zur Entwicklungsagenda der UN? Ethische Kriterien werden bei Anlageentscheidungen immer wichtiger.
Doch wie lässt sich der enge Austausch der Akteure sicherstellen, um Frieden und Gerechtigkeit in der Welt zu sichern? Nach
kurzen Impulsen werden diese Fragen mit Publikum und Podium diskutiert.

Impuls und Podium:
Dr. Ruth Gütter, Referat Nachhaltigkeit im Kirchenamt der EKD, Hannover
Johannes Grün, Referatsleiter Wirtschaft und Umwelt bei Brot für die Welt
Heinz-Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung und Finanzdezernent der EKHN, Darmstadt
Prof. em. Friedhelm Hengsbach SJ, Ludwigshafen, ehem. Oswald von Nell-Breuning Institut für Wirtschafts- und
Gesellschaftsethik
Joachim Fröhlich, Vorstandsmitglied Evangelische Bank, Kassel

Moderation:
Elke Pickartz, Wirtschaftsjournalistin

Flyer

Um Anmeldung wird gebeten:
arnd.erler@eb.de

Nachlese zur Werkstatt No.5 :Geld regiert die Welt – wer regiert das Geld?

Ulrike Herrmann und Prof. Helge Peukert  haben die Entwicklung des Geldes, die Geldschöpfung, die Entstehung des Kapitalismus und die Rolle der Finanzmärkte bei der Ungleichverteilung der Vermögen in einer kritischen Diskussion beleuchtet.

Veranstaltet wurde dieser Abend von der Neuen Geldordnung (NGO)  in Kooperation mit der INITIATIVE FÜR NATÜRLICHE WIRTSCHAFTSORDNUNG ( INWO) , Matthäuskirche und freundlicher Unterstützung des Westendverlags.

Das Video über die Podiumsdiskussion sowie ein Interview mit Ulrike Herrmann werden demnächst auf dieser Webseite mit einem Link veröffentlicht.

Werkstatt No. 4: “Gerechtigkeit und Vermögen”, Vision einer menschlichen Zukunft

Die Matthäuskirche ist in vielerlei Hinsicht ein Ort, sich Gedanken über “Geld der Zukunft” und “Stadt der Zukunft” zu machen.

Sie ist “Labor” als Gotteshaus, als Raum im Messe- und Bankenviertel, als Planungs- und Spekulationsobjekt im städtischen Raum.

Umso wichtiger ist es, diesen Ort als Raum für öffentliche Diskussionen zu nutzen und sich mit folgenden Fragen zu beschäftigen:

1. Warum ist die Bodenfrage allgemein wichtig? (Vermögensentwicklung, Geldordnung)
2. Was ist in einer Großstadt wie Frankfurt zu tun?
3. Was ist die Zukunft der Matthäuskirche?

Diese Fragen werden in einer Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern erörtert:

Prof. Dr. Dirk Löhr

ist Professor für Steuerlehre und Ökologische Ökonomik an der Hochschule Trier, Umwelt-Campus Birkenfeld. Promotion über Unternehmensbewertung, Habilitation im Bereich der Sozialökonomik, Sprecher des Center for Land Research (ehem. Zentrum für Bodenschutz und Flächenhaushaltspolitik).

Dr. Oliver Strank,

sitzt mit auf dem Podium als Ortsvorsteher im OBR 1 und Bundestagskandidat für die SPD, bis 2016 war er Fraktionsvorsitzender im Ortsbeirat. Er ist seit 2014 Rechtsanwalt in Frankfurt, zunächst für Wirtschaftsrecht, mittlerweile auch für öffentliches Recht. Einen  Schwerpunkt seiner  politischen Arbeit sieht Herr Dr. Strank u.a. in der Schaffung von bezahlbarem Wohnung. 

Prof. Dr. Wolfgang Nethöfel

wird als Vertreter der Gemeinde über die Situation der Matthäuskirche berichten.

Hajo Köhn,

Sprecher der Neuen Geldordnung und Kurator der Veranstaltungsreihe “Geld der Zukunft” wird diesen Abend moderieren.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der “Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V.” (INWO e.V.).

Zur Vorbereitung gibt es für Interessierte die Gelegenheit, sich in Fragen und Thesen zu Boden- und Geldreform anhand von Ausstellungsplakaten bei einem moderierten Rundgang vorzubereiten. Beginn des Rundgangs 18.30 Uhr.

Einlass 18.00 Uhr
Podiumsdiskussion 19.30 Uhr – 21.30 Uhr

Vor und nach der Veranstaltung besteht Gelegenheit zu Gesprächen mit den Podiumsteilnehmern an unserer kleinen Bar.

Eintritt frei.